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Kirche Zur Heiligen Familie

Zur Heiligen Familie | Horrem

Einst war Horrem ein idyllisches Dorf mit alten Bauernhöfen. Mitten im Dorf stand eine Kapelle, weIche die Horremer Bürger in den Jahren 1895 bis 1897 erbaut hatten. An den Markierungen der Grundmauern ist heute der ehemalige Standort der ersten Kirche “Zur Heiligen Familie” sichtbar, dort, wo nun der katholische Kindergarten auf der Knechtstedener Straße zu finden ist. Glaubenszeugnisse der Menschen aus der alten Siedlung erkennen wir noch heute in alten Wegkreuzen aus dem 18. Jahrhundert. Wir finden sie auf der Weilerstraße, gegenüber der evangelischen Markuskirche und auf der Knechtstedener Straße / Ecke “Am Stellwerk”. In den 50-er Jahren wurde das erste Kirchlein zu klein, der Ort Horrem vergrößerte sich ständig. Am 16. Juni 1957 war Grundsteinlegung der neuen Kirche.

Die Altarweihe wurde am 23. November 1958 durch Weihbischof Wilhelm Cleven vollzogen. Seitdem trifft sich die Horremer Gemeinde in der Kirche an der Weilergasse. Wie eine Oase mutet sie inmitten von Industriegebiet und Hochhäusern an. Umgeben von gepflegten Grünanlagen, angebunden an den neugestalteten Dorfplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bürgerhaus, signalisiert der freistehende Kirchturm: Hier ist Ort der Begegnung und des Gebetes. Unsere Kirche ist kein historischer Bau, man lernt sie am leichtesten kennen und begreifen, wenn man sich unter die Menschen mischt, welche diesen Ort gerne aufsuchen. Natürlich darf man sich in unserer Kirche auch umsehen, die Taufkapelle, das Altarbild und die Marienstatue anschauen. Auch ein Blick auf das Rosettenfenster lohnt sich: Wir erkennen darin die heilige Familie unter deren Schutz sich die Horremer Gemeinde gestellt hat.

Im Jahr 1978 wurde durch den Künstler Hermann Gottfried ein die ganze Ostwand bedeckendes Altarbild geschaffen. Zu diesem Bild schreibt der Künstler: “Ich darf vielleicht von dem vorhandenen Kreuz (aus der Zeit um 1700, Herkunft Tessin) ausgehen: Dieses Kreuz stellt den leidenden, den gestorbenen Heiland dar, das Kreuz, das überwunden wurde und zum siegreichen Kreuz führt, welches ich gemalt habe. Ich habe das Rot als Symbol des Sieges eingesetzt. Das Rot – wenn Sie so wollen das Blut Christi – ist verherrlicht in lichten, klaren Tönen innerhalb dieser Kreuzform. Im Hintergrund erkennt man vegetative Formen, Blattmotive, mit denen ich auf so etwas wie Paradies, wie Garten, Friede hindeuten will. Es ist also das siegreiche, das erlösende und Freude spendende Kreuz. Ganz oben rechts sind Engel zu sehen, die auf die Anwesenheit Gottes hinweisen. Darunter erkennen wir Jakob. Jakob, den Gotteszweifler, der fragt: Wo ist ER? Ist ER überhaupt da? Existiert ER? Es kommt zur Begegnung mit dem Engel. Jakob kämpft mit ihm und spürt die Nähe Gottes.

Es folgt das Thema Arche Noah. Auch Noah hört die Stimme Gottes, spürt seine Nähe, hört auf ihn und überlebt. Ganz rechts unten der Mannaregen. Hier geht es um Menschen, die in der Wüste verzweifeln, bis Brot über sie kam, Gott war ihnen wieder nahe gekommen. Auf der linken Seite haben wir dann die Erfüllung, die sich vollzieht in der Auferstehung. Unten links das Abendmahl, das man am Altar feiert mit Christus in der Mitte.

Darüber sehen wir die Szene des Fischfangs. Menschen begegnen dem lebenden Jesus, der sie zu Menschenfischern macht. Schließlich der Auferstandene mit drei Aposteln, unter ihnen Thomas. Die ausgestreckte linke Hand des Thomas weist auf die Wundmale Christi. Auf die Frage Jakobs: Wo ist ER? Existiert ER überhaupt? wird hier die eigentliche Antwort gegeben: Gott ist da.

Gottesdienstzeiten in der
Kirche Zur Heiligen Familie

Sonntag 09.30 Uhr
Heilige Messe

Donnerstag 18.45 Uhr
Heilige Messe (14tägig) im Wechsel mit St. Maria vom Frieden

Zur Heiligen Familie

Knechtstedener Straße 11b
41540 Dormagen | Horrem

Nächster Halt: Gottesdienst!

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Nach Zur Hl. Familie mit WE1, 2 & 3

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Büro Zur Hl. Familie | Horrem

Weilergasse 1b (Bücherei)
41540 Dormagen
Telefon:02133 42042

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Dienstag: 15.00 – 17.00 Uhr