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Spirit-Gruppe

SPIRIT-Gruppe

Eine Gruppe von Männern, die spirituelle Projekte realisiert 

Sieben Männer aus Dormagen schaffen in ihrer Gemeinde St. Michael seit einigen Jahren mit verschiedenen Aktionen besondere Glaubens-Impulse, die Menschen zum Nachdenken anregen sollen. Dabei sprechen sie nicht nur Mitglieder der Kirche an, sondern auch Menschen, die sich von der Kirche bereits entfernt haben.

Bewusst werden die Projekte nicht wiederholt. Stattdessen diskutiert die Gruppe regelmäßig neue Ansätze, um spirituelle Themen zu transportieren und den Menschen nahezubringen. Die Projekte werden dabei so umgesetzt, dass sich eine möglichst große Zielgruppe angesprochen fühlt. Die Männer setzen die Projekte ehrenamtlich um und bringen dabei Ihr Know-how aus den unterschiedlichen Berufswelten ein.

Durch die Zusammenarbeit in den Projekten findet ein intensiver Austausch über Glaubensinhalte und spirituelle Ausrichtungen statt. Die unterschiedlichen thematischen Ansätze – wie Pilgern, Berufung, Stundengebet oder das Jahr der Barmherzigkeit – bieten die Chance, das Wissen zu traditionellen Themen der Kirche zu vertiefen. Jedoch werden die Inhalte nicht nur vertieft, sondern auch auf die Gegenwart übertragen, um so eine moderne Ansprache der Gläubigen und interessierten Menschen zu finden.

Die „SPIRIT”-Gruppe ist über den Zeitraum der Zusammenarbeit eng zusammengewachsen und fühlt sich einander sehr verbunden. Die Ansätze zu Folgeprojekten entstehen aus dem positiven Feedback der Aktionen, das sie aus der Gemeinde und von den Teilnehmern erhalten. Das motiviert alle Beteiligten, neue kreative Konzepte zu entwickeln.

Friedensgebet Kirchenraum mit Krippe

Spirit Gruppe: Friedensgebet am Mittag

Die Gruppe "Spirit" hieß herzlich zum "Friedensgebet am Mittag" am Samstag, dem 23. Dezember, um 12 Uhr in der liebevoll  geschmückten katholischen Pfarrkirche St. Michael willkommen.

Die Veranstaltung fand in der weihnachtlich festlichen Atmosphäre der Pfarrkirche St. Michael statt, die in ein warmes Licht gehüllt war. 
Mit inspirierenden Impulsen aus Friedensbibelstellen, einfühlsamen Fürbitten aus dem bereitliegenden Buch sowie praktischen Anleitungen zum Frieden im Hier und Jetzt setzte die Gruppe Spirit das berührende Thema des Friedens fort, das bereits bei der 650-Jahrfeier in Zons im Mittelpunkt stand.

Die besondere Möglichkeit einer Rückbesinnung auf die gemeinsamen Werte der abrahamitischen Weltreligionen und das Friedenslicht schufen einen einzigartigen Raum inmitten der geschäftigen Weihnachtsvorbereitungen, der dazu einlud, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Pfarrer Dr. Lennartz schloss die Veranstaltung mit dem traditionellen Aaronitischen Segen ab. 
Jung und Alt ergriffen die Gelegenheit, eine kurze Auszeit zu nehmen und das Friedenslicht mit nach Hause zu tragen.

Die harmonische Atmosphäre trug maßgeblich dazu bei, gemeinsam ein symbolisches Zeichen für den Frieden zu setzen und sich in Vorfreude auf die Festtage einzustimmen.

Impulse für den Frieden in der Zonser Marienkapelle

Spirit-Aktion 2023 Krieg und Frieden

Krieg und Frieden - in der Welt und in uns persönlich. So lautete das Motto der Spirituellen Aktion 2023 am Samstag, 16. September, in der Kapelle „Maria von den Engeln“ am Rheintor in Zons. Jeweils zur vollen Stunde zwischen 13 und 18 Uhr teilte die Gruppe Impulse und Gedanken, die zum Nachdenken anregen sollten.

Die Besucher konnten in der Kapelle eine kurze Auszeit nehmen oder auch selbst aktiv werden und ihre Gedanken in Fürbitten formulieren. Diese wurden gesammelt und an ein „Friedenskreuz“ geheftet, welches im Mittelpunkt der Sonntagvorabendmesse stand, die um 19 Uhr in der Zonser Kirche St. Martinus stattfand. Die Aktion reihte sich ein in den gleichzeitig stattfindenden Matthäusmarkt sowie das Jubiläumsjahr 650 Jahre Stadt Zons.

„Zons hat über 650 Jahre hinweg eine sehr bewegte Geschichte erlebt – im Frieden, aber auch mit Phasen des Krieges. Gerade in dieser Zeit ist der Wunsch nach Frieden aktueller denn je. Wir hoffen, dass wir mit unseren Impulsen den Wunsch nach Frieden mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und in der Welt stärken können“, sagt Diakon Bernd Götzelmann. Die selten geöffnete Marienkapelle am Rheintor wurde im Jahr 1860 erbaut und beherbergt unter anderem die „Blaue Madonna“ von Zons.

Bilderserie zur Spirituellen Aktion 2023

12 Bilder

Mit dem Angebot „Advent hoch vier“ hat die Gruppe „Spirit“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael Dormagen die adventliche Vorfreude auf Weihnachten wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der damals für viele Menschen sehr belastenden Situation der Pandemie. Das Angebot: Wer möchte, konnte sich am Sonntag, 13. Dezember, zwischen 14 und 18 Uhr an vier Stationen in der Zonser Altstadt spirituell inspirieren lassen. Die Stationen waren selbsterklärend und standen jedem offen. Die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) mussten dabei jederzeit beachtet werden.

Was erwartete die Besucher? In der „Dreifaltigkeits-Kapelle“ am Rheintor stand das Friedenslicht aus Bethlehem zur persönlichen Mitnahme bereit. Kerzen für den Transport konnten vor Ort für einen Selbstkostenpreis erworben werden. In der Pfarrscheune der Kirche St. Martinus konnte sich jeder, der wollte, namentlich in eine Liste eintragen, die als Teil einer großen Schriftrolle in der Heiligen Nacht von den Mönchen der Benediktiner-Abtei Dormitio zu Fuß von Jerusalem zum Ort der Geburt Jesu nach Bethlehem getragen wurde. So war jeder, der teilnahm, ganz persönlich mit seinem Namen in der Heiligen Nacht in Bethlehem vor Ort.

In der Kirche St. Martinus gab es zwei weitere Stationen: Wer mochte, konnte seine persönlichen Herzenswünsche für 2021 zu Papier bringen. Diese wurden gesammelt und in der Heiligen Messe am Sonntag, 3. Januar 2021, um 11 Uhr in St. Michael in die Gebete der Gemeinde eingebunden. Zudem lagen für Besucher Strohsterne aus. Diese stellen seit jeher eine besondere Verbindung zur Krippe, in der das Jesuskind lag, sowie zum Stern von Bethlehem her. Begleitet wurde jede Station von spirituellen Impulsen zur Adventszeit, die als Texte auslagen und mitgenommen werden konnten.

Wir haben das Thema „Geistliche Berufungen“ im Jahr 2019 fortgesetzt und weiter den Berufungsweg von Bruder Josef spirituell begleitet. Auch nach seiner Diakonenweihe war er wieder in der Pfarrgemeinde St. Michael tätig und hat viele Menschen an seinem weiteren Weg zum Priester teilhaben lassen. Auf seine Priesterweihe im Kölner Dom am 28. Juni haben wir uns als Gemeinde ebenfalls intensiv vorbereitet und anschließend ausgiebig seine Primiz in Dormagen gefeiert.

Mit Mara-Lena Meßing hat auch eine junge Frau eine geistliche Berufung erfahren. Frau Meßing war ein Jahr als Gemeindeassistentin in unserer Gemeinde tätig. Diese Erfahrung gehört mit zur Ausbildung als Gemeindereferentin. Wie sehr sie für diesen Beruf brennt konnten viele in unterschiedlichen Situationen erleben.

Gegen Ende des Jahres haben wir dann noch Dr. Bernd Götzelmann auf seinem Weg zum Ständigen Diakon begleitet. Auch hierfür haben wir uns als Gemeinde viel Zeit genommen. Am 23. November fand die Diakonenweihe im Kölner Dom statt und am nächsten Tag feierten wir die Diakoniz in St. Michael.

Die ersten Menschen, die Jesus zu sich rief, waren die beiden Fischer Petrus und Andreas. Es folgten viele Männer und Frauen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten. Sie alle hatten eines ge­mein­sam: Sie wurden von Jesus berufen, um ihm nachzufolgen. Dies gilt auch heute für uns.

Dieser Gedanken sollte bei der Aktion im Jahr 2018 zum Thema der „Geistlichen Berufung“ transparent und bewusstgemacht werden.

Als Anlass diente uns die Diakonenweihe von Bruder Josef, einem Benediktiner-Mönch aus der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Die Weihe wurde am Samstag, den 29. September 2018 in der Brotvermehrungskirche von Tabgha am See Genezareth, gefeiert.

Diakon Br. Josef war bereits in Dormagen im Rahmen eines Praktikums tätig. In dieser Zeit hat er viele Menschen in der Gemeinde kennengelernt. Zudem wird Bruder Josef, bevor er am 28. Juni 2019 im Hohen Dom zu Köln die Priesterweihe empfängt, zur Vorbereitung von Januar bis März 2019 in der Kirchengemeinde St. Michael in Dormagen als Diakon tätig sein.

Die Idee entstand, die Menschen in Dormagen an der Weihe von Bruder Josef teilhaben zu lassen. Dadurch konnten sich alle Interessierten auch mit dem Thema der Berufung beschäftigen. Ein Teil der SPIRIT-Gruppe reiste nach Israel, um die Verbundenheit der Gemeinde mit Bruder Josef zum Ausdruck zu bringen und  während der Weihemessfeier in Tabgha Foto- und Filmaufnahmen anzufertigen. Ein zuvor vorbereitetes Skript half dabei, die Weihe mit dem entsprechenden Bildmaterial festzuhalten. Die digitalen Daten wurden anschließend über eine Cloud von Israel nach Dormagen transferiert und vom zweiten Teil der Männergruppe in einer Nachtschicht zu einem halbstündigen Film zusammengeschnitten.

Am Tag nach der Weihe konnten sich so interessierte Menschen die Dokumentation, inkl. eines zuvor geführten Interviews, im Rahmen des Pfarrfestes und des Michaelismarktes (Dormagener Stadtfest) in der Kirche St. Michael auf einer Großleinwand ansehen.

Viele waren beeindruckt von den Bildern. Auch weil sie an einem besonderen Ort entstanden sind. Laut der Überlieferung wurde die erste Kirche in Tabgha an der Stelle errichtet, an dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung wirkte. Der Felsen, auf dem sich dieses Wunder ereignet haben soll, ist bis heute unter dem Altar zu sehen.

Ein sehr bewegender Moment war es daher, als Bruder Josef San Torcuato (OSB) sich vor diesem Felsen niederkniete, um durch Gebet und Handauflegung seiner Eminenz des Erzbischofs Pierbattista Pizzaballa OFM, dem Apostolischen Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, das Sakrament der Diakonenweihe zu erhalten.

Bei der Aktion „TheoCaching” ging es darum, dass Menschen ihre persönlichen spirituellen Orte in und um Dormagen mit anderen teilen. Orte an denen sie sich erholen können und von denen aus ihrer Sicht eine spirituelle Kraft ausgeht.

Spiritualität hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung. Allen Bedeutungen gemeinsam ist jedoch der Bezug auf eine geistige, nicht fassbare Wirklichkeit. Häufig fördert dabei der Bezug zu bestimmten Orten diese spirituellen Erfahrungen.

Innerhalb eines Zeitraums von sechs Wochen wurden Orte der Ruhe und Spiritualität gesucht. Mit dieser Aktion der Kath. Pfarrgemeinde St. Michael in Kooperation mit der lokalen Zeitung „Rheinischer Anzeiger“ sollten möglichst viele Menschen angeregt werden, diesen Orten nachzuspüren und sie bekannt zu machen. Die gefundenen und eingereichten Orte wurden über den „Rheinischer Anzeiger“ veröffentlicht und konnten über die Website der Kirchengemeinde oder über eine mobile App abgerufen werden. So standen die Orte allen Interessierten zeitnah zur Verfügung.

Am Sonntag, den 3. Dezember 2017, fand dann parallel zum Weihnachtsmarkt ab 17:00 Uhr in der Kirche St. Michael eine Abschlussveranstaltung zu dieser Aktion statt. Begleitet von meditativer Musik, Lichtinstallationen und Weihrauch wurden rund zwei Stunden lang Bildprojektionen von Kraft-Orten der Stille gezeigt. Die Kirche stand so als gestalteter offener Raum zur Verfügung und konnte zur Besinnung genutzt werden. Die gezeigten Bilder luden ein, Ruhe zu finden und sich von den gezeigten Orten inspirieren zu lassen. Mit Beginn der Adventszeit richtete sich dieses Angebot auch an alle, die ein bewusstes Innehalten dem hektischen Alltag entgegensetzen wollten. Um 19:00 Uhr begann dann ein Gottesdienst in Form einer meditativen Andacht. Einige der im Rahmen der TheoCaching-Aktion gesammelten spirituellen Orte wurden in diese Andacht mit einbezogen.

Insbesondere über die Zeitung und die Nutzung der digitalen Kommunikationskanäle konnte mit dem Thema dieser Aktion eine große Reichweite in Dormagen und über die Stadtgrenzen hinaus erreicht werden.

„Eine außergewöhnliche Gemeinschaftsaktion“, so schrieben verschiedene Zeitungen über die Initiative unserer Pfarrgemeinde St. Michael.

Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Menschen ist am Sonntag, 25. September 2016, auf der Kölner Straße vor der Kirche St. Michael im Rahmen des Stadtfestes „Michaelismarkt“ etwas Besonderes entstanden: Eine etwa 1,60 Meter hohe und etwa eine Tonne schwere Kreuz-Stele. Das massive Denkmal aus Beton trägt deutlich sichtbar die Kernaussagen zu den sieben leiblichen Werken der Barmherzigkeit: Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen und Tote bestatten. Mehr als 500 Dormagener beteiligten sich tatkräftig am Bau der Kreuz-Stele.

Sie alle haben Karten mit Gebeten und Gedanken in das Werk eingebracht, die in einer Zeitkapsel im Inneren der Steele untergebracht sind. Zudem konnte jeder die Schalungsform mit Beton füllen. So sind alle, die sich eingebracht haben, persönlich ein Teil des Denkmals geworden. Der Stein der Barmherzigkeit soll in besonderer Weise zum Nachdenken anregen und gemäß dem von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr 2016 das Thema wieder neu in das Bewusstsein der Menschen rücken.

Die Tradition des Heiligen Jahres geht auf einen hebräischen Brauch zurück. Das “Jubeljahr” war ein besonderes Heiliges Jahr, das alle 50 Jahre begangen wurde. Die katholische Kirche hat dem hebräischen Jubeljahr eine mehr geistliche Bedeutung gegeben. Sie besteht in einer umfassenden Vergebung und der Einladung, die Beziehung mit Gott und den Mitmenschen zu erneuern.

Die massive Kreuz-Stele aus Beton steht nun dauerhaft am Rhein Nahe der Piwipp an einem Ort, der von vielen Menschen gesehen wird und der zum kurzen Verweilen einlädt. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Denk-Mal“ und ein spiritueller Impulsgeber.

Am Sonntag, dem 24. September 2017, wurde die Stele von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp gesegnet. An der feierlichen Zeremonie nahmen viele Gäste teil, darunter auch der damalige Bundesgesund­heits­minister Hermann Gröhe sowie der Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld und der Bürgermeister von Monheim, Daniel Zimmermann.

“Der Stein der Barmherzigkeit steht für Erinnerung, er ist zugleich Mahnung und Anstoß. Es gilt, nicht nur zu fragen, wo Unbarmherzigkeit ist, sondern sich selbst zu fragen, wo bin ich barmherzig? Der Stein ist eine Aufforderung, sich nach Barmherzigkeit auszustrecken”, sagte Weihbischof Schwaderlapp bei der Segnungsfeier.

„Der Stein der Barmherzigkeit ist ein neuer Wegbegleiter für Spaziergänger und Fahrradfahrer. Er kann aber durchaus auch ein Wegbegleiter sein für eigene, innere Wege“, sagte Bürgermeister Lierenfeld.

„Wir sind sehr froh, dass der „Stein der Barmherzigkeit“ nun an einem so gut besuchten Ort wie der Piwipp seinen Bestimmungsort gefunden hat, wo er viele Menschen dazu einladen wird, innezuhalten und über die Botschaften der Kreuz-Stele nachzudenken“, sagte Pfarrer Peter Stelten.  Zugleich bedankte sich Pfarrer Stelten bei Familie Siepen, die den Platz in direkter Nähe zum Landgasthaus und Piwipper Böötchen zur Verfügung gestellt hatte.

An der Feier zur Segnung des Steins der Barmherzigkeit nahmen mehr als 200 Menschen aus Dormagen und Umgebung teil.

Gemeinsam Neues kennenlernen, Tradition und Moderne verbinden: Darum ging es beim Aktionstag der Katholischen Kirchengemeinde St. Michael am Samstag, den 26. September 2015. An diesem Tag haben wir eine alte kirchliche Tradition aufleben lassen: Das Stundengebet. Beginnend um 6 Uhr in der Früh bis Mitternacht wurde alle drei Stunden jeweils eine etwa 30minütige Gebetszeit mit Informationen und spirituellen Impulsen an verschiedenen Orten in Dormagen vollzogen. Jeder, der Interesse hatte, konnte diesen Tag im Takt des Stundengebets mit uns verbringen. Natürlich war die Teilnahme auch an einzelnen Orten und Stundengebeten möglich.

Los ging es mit der „Laudes“ in der Krypta der Kirche St. Michael in Dormagen. Um 9 Uhr zur „Terz“ haben wir die Kirchengemeinde in das Bürgerhaus Hackenbroich eingeladen, mit einem anschließenden gemeinsamen Frühstück mit Flüchtlingen, ehe wir um 12 Uhr die „Sext“ im Dormagener Raphaelshaus begangen haben. Die „Non“ um 15 Uhr fand im Beisein des Bürgermeisters im Ratssaal des Dormagener Rathauses statt. Weiter ging es um 18 Uhr mit der „Vesper“ in der Kapelle des Augustinushauses, und um 21 Uhr mit der „Komplet“ am Rheinturm, nahe dem Denkmal für den Erzbischof Friedrich von Saarwerden. Mit einer „Vigil“ um Mitternacht in der Kirche „St. Maria vom Frieden“ endete der Aktionstag.

Der Aktionstag wurde vom Chorhaus St. Michael musikalisch unterstützt und jede der sieben Stationen thematisierte inhaltlich eine der sieben Gaben des Heiligen Geistes: Weisheit, Erkenntnis, Stärke, Rat, Frömmigkeit, Einsicht und Gottesfurcht. Die Teilnehmer erhielten zudem an den einzelnen Orten eine kleine Erinnerung an das Stundengebet.

Über den Tag verteilt waren ca. 200 Menschen bei den Gebetszeiten anwesend. Viele begleiteten uns über den ganzen Tag, wobei die Zahl der Teilnehmer im Laufe des Tages anstieg.

Bilderserie Aktion Oremus - Tag des Stundengebetes

Datum:
27. Sept. 2015
3 Bilder

Gemeinsam mit der Gemeinde unterwegs, um traditionelle Dormagener Jakobswege zu entdecken: Dazu hat die Katholische Kirchengemeinde St. Michael alle Interessierten am Samstag, den 30. August 2014, eingeladen. Die rund 20 Kilometer lange Wegstrecke von Knechtsteden nach Zons führte über abwechslungsreiche Wanderwege in etwa gleichen Teilabschnitten über Hackenbroich und Dormagen. Wer sich die gesamte Strecke nicht zutraute, konnte auch an den verschiedenen Haltepunkten einsteigen und so an der spirituellen Pilgerwanderung teilnehmen.

Los ging es morgens um 8 Uhr vor der Basilika in Knechtsteden. Dort erhielten die Teilnehmer ihre Pilgermuschel und das Pilgerheft – sowie den Pilgersegen. Nach einer Strecke durch den Knechtstedener Wald war der erste Haltepunkt gegen 10 Uhr die Kirche St. Katharina in Hackenbroich. Dort gab es eine kleine Stärkung und spirituelle Impulse, ehe es zur Kirche St. Michael nach Dormagen weiterging. Auch dort standen Snacks für eine kurze Pause zur Verfügung. Ankunft in Zons bei der Kirche St. Martinus war gegen 15 Uhr, wo die Teilnehmer den Abschluss-Segen erhielten.

Ca. 200 Pilger hatten an dieser Aktion teilgenommen.

Zum Pfarrfest 2013 wurden drei Männer der heute auf sechs Männer angewachsenen Gruppe angesprochen, eine Kirchenführung zu organisieren. Die Männer waren dazu gerne bereit. Doch wollten sie keine sachliche und informative Besichtigung durchführen. Sie wollten vielmehr eine mit überraschenden Impulsen angereicherte geistliche Führung gestalten.

Dabei wurden an vier bedeutenden Orten im Kirchenraum jeweils kirchenhistorische Hintergrundinformationen gepaart mit spirituellen Impulsen vermittelt. Angefangen mit der Patronats-Figur des Heiligen Michael, über die Krypta und dem Altar bis hin zum Tabernakel. An diesen Orten konnten die Männer zum Teil auch persönliche Geschichten erzählen, die das dargestellte lebendiger werden ließen. So zum Beispiel, dass einer der Männer als einer der ersten Täuflinge nach dem Neubau der Kirche im Jahr 1972 in der Krypta getauft wurde.

Ihr Kontakt zu uns

Ronald Brings

Ronald Brings

Diakon
Telefon:02133 533915