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Neuer Vorplatz für die Hackhauser Kapelle

Nachdem die beiden charakteristischen Lindenbäume vor der Kapelle gefällt werden mussten, wurde der Vorplatz von Einwohnern und der Kirchengemeinde neugestaltet.
v.l. Peter Fücker, Klaus Venn und Markus Nicolini
Datum:
4. Okt. 2026
Von:
Lukas Quack
Die Hackeser Linden vor ihrer Fällung

Die denkmalgeschützte Kapelle steht am Ortseingang von Hackhausen, direkt an der Grenze zu Köln.

Vor der Kapelle wurden, vermutlich bei der Erbauung 1866, zwei Lindenbäume gepflanzt, die das Bild der Kapelle jahrzehntelang prägten. Aufgrund von Pilzbefall, Brandschäden und Hohlkehlen mussten beide Linden im Februar 2025 gefällt werden. Übrig blieben nur zwei Baumstümpfe. 

Die Hackhauser Peter Fücker, Klaus Venn und Markus Nicolini nahmen zusammen mit Norbert Welter vom Kirchenvorstand die Neugestaltung des Vorplatzes in die Hand. Dabei wurden viele Arbeiten von Peter Fücker und Klaus Venn selbst durchgeführt. Der Kirchenvorstand unterstützte sie bei der Organisation und Finanzierung.

Im Juli 2026 konnte der neue Vorplatz fertiggestellt werden. Zwei Beete werden den Platz im kommenden Frühjahr erblühen lassen. In einem Beet wurde eine Säulen-Hainbuche gepflanzt. In einigen Jahren wird sie vor der Kapelle Schatten spenden, genauso wie früher die Lindenbäume. Wie stark die beiden Bäume den Ort prägten, zeigt die Tatsache, dass zukünftig eine Hinweistafel an die Hackeser Linden erinnern soll.

 

Warum wurde die Kapelle genau an diesem Ort errichtet? Welche mittelalterliche Legende ist damit verbunden? Und wie hängt der Neubau der Kirche St. Katharina in Hackenbroich mit der Kapelle zusammen?

Hackhauser Kapelle

Hackhauser Straße 2
41540 Dormagen